Ein Stadttrip nach Brügge

Es war mal wieder Zeit für ein verlängertes Wochenende. Der 1. November war ein Feiertag und Freitag. Alles mal wieder optimal. So sind wir kurz entschlossen nach Brügge und haben auch recht schnell eine ganz tolle Unterkunft gefunden, bei dem man parken konnte, und von der man schnell zu Fuß in der Stadt. Ein kleines Haus mit engagiertem Betreiber und gutem Frühstück. Gasthof Groenhove

Warum haben wir Brügge genommen? Nun, wir waren dort noch nicht, das Meer ist nicht weit – dort wollten wir auch eine Wanderung machen – und von uns aus nur 2,5 Stunden zu fahren. Mit der Bahn kommt man auch gut hin.

Wir sind zwar nicht wegen der Weihnachtmärkte dort hin. Aber es gab zwei. Die sind dort schon etwas anders als wir gewöhnt waren. Musik zum Feiern in der entsprechenden Lautstärke aber auch schön geschmückt und mit einem vielfältigen Angebot.

Im Sommer ist hier sehr viel los, so war die Jahreszeit jetzt ganz gut. Brügge war nicht so überfüllt und wir konnten uns gut und in Ruhe die Stadt anschauen.

Besonders genossen haben wir eine Wanderung am Kanal entlang der Mühlen und dann quer durch die Stadt an der Liebfrauenkirche und dem Priesterseminar entlang des Langerei wieder in Richtung Zentrum. Richtung Fußgängerzone gibt es das Frietmuseum, für Belgien natürlich wichtig. Unbedingt sehenswert sind das Stadttheater, der Markt, die Burg, die St. Salvatorkathedrale, das Beginenhaus und das St. Jans Hospital. Aber da gibt es noch so einige schöne Dinge unterwegs zu sehen. Und auch zum einkehren, aufwärmen (war um die Jahreszeit wichtig) gibt es zahlreiche gemütliche Kneipen. Und das belgische Bier ist ja auch nicht zu verachten.